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Schema-Coaching | Dr. Martha Höfler

Was ist Schema-Coaching? / Wer ist angesprochen?

Ein "Schema" ist ein Grundmuster in der Bewältigung von inneren und äußeren Anforderungen, das i.d.R. in frühen Entwicklungsphasen gebildet wird und das Leben im Erwachsenenalter spürbar beeinflussen kann - oft auch in unerwünschter Weise. Schwierige Gedanken und Gefühle, die wir aus der Kindheit und Jugend kennen und die uns heute ungewollt leiten, oder ungünstige, immer wiederkehrende Verhaltensweisen und Beziehungsstile, sind nicht per se therapiebedürftig, sondern auch Teil unseres ganz normalen Alltags. Deshalb wurden Methoden der Schema-Therapie auch auf das Feld des Coachings adaptiert und sind dort für anspruchsvollere Veränderungsprozesse hilfreich.

Schema-Coaching richtet sich an Personen, die sich selbst besser verstehen wollen und dysfunktionale Handlungsmuster verändern möchten. Dazu gehören z.B. Muster wie Perfektionismus, übermäßiges Leistungsstreben, mangelnde Abgrenzung, Überananpassung an andere oder ständiges Unterordnen, starkes Aufschieben von Tätigkeiten, die Vermeidung von Konflikten oder Beziehungen - und vieles mehr.

Was kann Schema-Coaching leisten?

Im Schema-Coaching können mithilfe biografischer Bezüge und psychodynamischer Methoden ungünstige Bewältigungsmuster analysiert, Blockaden aufgelöst und positive Verhaltensweisen etabliert werden. Da solche Muster unser Denken, Fühlen und Handeln tiefgreifend beeinflussen, führen Verbesserungen hier meist zu positiven Effekten auf mehreren Ebenen.

 

Die Veränderung eines kritischen Schemas kann Kernauftrag der Coachingarbeit sein, die Berücksichtigung solcher Muster ist aber auch ein nützlicher Baustein bei anderen Zielen, da sie Verhalten weitläufig beeinflussen, egal ob im Beruf oder im privaten Bereich. Da Bewältigungsstile eng mit dem persönlichen Stresserleben und der mentalen Widerstandskraft zusammenhängen, ist die Schemaarbeit auch ein wertvoller Ansatz im Resilienz-Coaching und in der Burnout-Beratung.

Was wichtig ist:

Um hartnäckige Verhaltensmuster zu verändern, heißt es "Geduld und dranbleiben!", denn im Gehirn müssen sich neue (funktionale) neuronale Netzwerke bilden. Wer eine gewisse Trainingszeit in Kauf nimmt, kann i.d.R. auch bei sehr hartnäckigen Mustern spürbare Verbesserungen erreichen, auch im höheren Alter.

SchemaCoaching ist keine Psychotherapie und zielt auf solche Muster ab, die zwar als kritisch oder belastend erlebt werden, aber keinen klinischen Störungswert zeigen. Haben Sie hierzu Fragen, oder zum Vorgehen allgemein, sprechen Sie mich gerne an.

Mehr zum Angebot:

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